Emily of Tinsdal siegt im Großen Erdinger Weißbier-Preis

Die Vorjahressiegern setzt sich gegen sieben Gegner durch

News | 14.07.2014 – München scheint für Emily of Tinsdal ein gutes Pflaster zu seine, denn nach ihrem Vorjahres-Sieg im gleichen Rennen gelingt der Fünfjährigen auch in diesem Jahr der Treffer im Großen Erdinger Weißbier-Preis. Die Stute zeigt gegen Top-Konkurrenten eine bärenstarke Leistung, und empfiehlt sich für größere Aufgaben.

Emily of Tinsdal siegt im Großen Erdinger Weißbier-Preis

Im Hauptereignis des Erdinger Renntags auf der Galopprennbahn München-Riem gab es vor gut 2.000 Zuschauer einen umjubelten Überraschungssieg.  Titelverteidigerin Emily of Tinsdal, die vom englischen Spitzenjockey Dane o’Neill geritten wurde, siegte im Großen Erdinger Weißbier-Preis, einem Listenrennen mit 25.000 € Dotation und verteidigte ihren Titel aus dem Vorjahr. Lange Zeit im hinteren Drittel des Feldes attackierte die Fünfjährge mit Erreichen der Zielgeraden machte viel Boden gut und siegte letztlich sicher vor dem favorisierten Nuntius. Für die Stute war es der zweite Erfolg im Großen Erdinger Weißbier-Preis wobei sie sich mit dieser Leistung für höhere Aufgaben empfehlen konnte. Nuntius der Bruder des deutschen Super-Galoppers Novellist zog sich äußerst achtbar aus der Affäre und wurde mit der ersten black type-Platzierung belohnt. Der Münchner Lokalmatador Night Wish fand im Einlauf keine passende Passage und belegte letztlich den dritten Rang.

Im ersten Zweijährigen-Rennen der Münchner Saison konnte Münchens Vorstands-Mitglied Prinz Franz von Auersperg jubeln, denn in einem spannenden Finish zwang die Stute Niyama mit Trainer-Tochter Stefanie Hofer, den Favoriten Making Trouble, der nach einem Rennen an der Spitze knapp das Nachsehen hatte.

Im Ausgleich III über 1.300 m gab es ein spannendes Fnish an den äußeren Rails wo Kool And The Gang mit Filip Minarik im Fahrwasser von Ach Was den besten Boden fand und den lange Zeit Führenden Sechsjährigen aus dem Stall von Wolfgang Figge vor der Linie abfangen konnte. Dahinter sicherte sich Danuvius Rang drei.

Den 3. Lauf zum Bayerischen Amateur-Championat 2014 holte sich Lena Mattes, die nach einem Rennen im Mittelfeld im Einlauf mit Touch of Pri mächtig aufdrehte und den lange Zeit Führenden Gigue schon Mitte des Einlaufs an der Spitze ablösen konnte. Dieser verlor den Ehrenplatz an Alta Monte und musste sich um Rang drei auch noch Scataro geschlagen geben.

Einen Sieg für das Traditions-Gestüt Schlenderhan gab es im 4. Rennen, wo sich Amalua mit Filip Minarik gegen alle Angriffe tapfer wehrte und auf der Linie wieder einen sicheren Vorteil hatte. Dauerangreifer Potemkin konnte dem Speed der Stute auf den letzten Metern nichts mehr entgegensetzen und musste schließlich noch Marius vor sich anerkennen.

Eine Sensation gab es im zweiten Ausgleich III des Tages, denn mit dem Sieg von Nadenko, der von Waldemar Himmel in Iffezheim trainiert wird und in München mit Darren Moffat angetreten war, hatten nur wenige Wetter gerechnet. 206:10 lautete die lukrative Toto-Quote. Pearl Royale und Kings Club hatten auf der Linie das Nachsehen. Die Dreierwette zahlte über 12.000 € für 10 € Einsatz, wobei sich ein Wetter auf der Bahn über eine große Auszahlung freuen durfte. Favorit Polski Poseidon konnte im Einlauf nicht mehr ganz mithalten und musste sich mit dem fünften Rang zufrieden geben .

Einen Favoriten-Treffer gab es im Erdinger Champ-Rennen über 2.000 m. Gestüt Ittlingens Stanley attackierte mit Joszef Bojko im Sattel zu Beginn des Einlaufs und bekam Stall Salzburgs Brave Impact sicher in den Griff. Das dritte Geld sicherte sich dahinter Superkate.

Bereits früh an die Spitze zog Alexandra Vilmar mit Stall Salzburgs Jumeirah im Erdinger Pikantus-Preis. Die Lando-Stute stand das Pensum sicher durch, ließ die Gegner nie in Schlagweite kommen und feierte so den zweiten Jahrestreffer und den ersten Sieg auf Handicap-Ebene. Im Kampf um das zweite Geld hatte der mit hohem Gewicht angetretene Eternal Power die besseren Karten und hielt San Siro in Schach.

Zum Abschluss des Tages konnte sich der frühere Münchner Trainer Gerald Geisler, der seit einigen Jahren seine Zelte in Iffezheim aufgeschlagen hat über einen zweiten Tagestreffer freuen. Nachdem im Erdinger Urweisse-Rennen an der Spitze mächtig Fahrt gemacht wurde, hatten die Speed-Pferde im Einlauf freie Bahn. Am schnellsten war Tenderness, die mit Stephen Hellyn nach einem Rennen im hinteren Drittel des Feldes gute Reserven entwickelte und bereits 150 m vor dem Ziel an die Spitze ging, und den Sieg sicher nach Hause lief. Der Ehrenplatz ging an die gut gelaufene Sotogrande die Maaghi auf Rang drei verwies. 

Bildquelle: www.GerhardButhmann.de