Angry Bird eilt mit angelegten Ohren zum Sieg

Drei Siege für Maxim Pecheur am Lotto in Bayern-Renntag

News | 13.10.2019 – Der Lotto Bayern-Preis, ein Ausgleich II über 1.600 m war das Highlight der zweiten Veranstaltung des Münchner Galopp-Herbstes. Knapp 3.000 Zuschauer hatten bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen den Weg nach Riem gefunden und erlebten ein spannendes Finale.

Angry Bird eilt mit angelegten Ohren zum Sieg

Nach einem Rennen am Ende des Feldes kam der von Sarah Steinberg am Platz trainierte Angry Bird mit Rene Piechulek im Sattel in der Geraden mächtig auf Touren, hatte die Spitze schnell erreicht und konnte auf den letzten 150 m noch 3 1/2 Längen zwischen sich und den Rest der Konkurrenz legen, sodass der Stall Salzburg den wichtigsten Sieg des Tages bejubeln durfte. Hinter dem Schimmel, den man fast für ein Pferd ohne Ohren halten könnte, da er diese während des Rennens immer ganz stark anlegt holte sich eine stark kämpfende Dioresse den Ehrenplatz, vor der am Ende etwas müde werdenden Be Sweet. Die Die Favoritin hatte zwar früh das Kommando übernommen, zollte allerdings dem großen Gewicht welches sie heute zu tragen hatte Tribut und musste sich mit dem dritten Rang begnügen.

Drei Siege für Maxim Pecheur

Dreimal punktete im Verlauf des Nachmittags der um das deutsche Jockeychampionat kämpfende Maxim Pecheur. Im Preis des Lotto 6 aus 49 für den jüngsten Rennjahrgang setzte sich der als Favorit gehandelte Stormy Night nach dem Start sofort an die Spitze, bestimmte in der Folge das Geschehen und legte im Einlauf spielend zu, sodass der Angriff von Inaugural verpuffte und der Schiergen-Schützling mit dem Ehrenplatz vorlieb nehmen musste. Bei der Siegerehrung zeigte sich Siegjockey Maxim Pecheur sehr zufrieden, gab zu Protokoll, dass die Taktik genau aufgegangen sei und nun als nächstes Ziel das Münchner Auktionsrennen auf den Schützling von Henk Grewe wartet.

Einen Start-Ziel-Sieg von Gallardo gab es im Preis der Lotterie Eurojackpot. Zeitig nach dem Start in Front gezogen entlockte Maxim Pecheur dem von Michael Figge trainierten Dreijährigen immer wieder neue Reserven und konnte so den stark aussehenden Schlussangriff von Leonardi abwehren der sich beachtlich verkaufte. Dahinter endete Indian Soldier auf dem dritten Rang.

Den letzten Sieg für Pecheur gab es im Preis der GlücksSpirale. In diesem Ausgleich IV über 1.400 m wartete der Wahl-Kölner bis in die Geraden ehe er Wynono an die Seite von High Flight dirigierte und nach kurzem Kampf mit diesem den Vorteil auf seiner Seite hatte, der bis ins Ziel auf drei Längen anwuchs. Den Ehrenplatz sicherte sich dahinter mit gutem Speed Avarengo und vor High Flight und dem gut mithaltenden Golden Star. 

Der Bayernlos-Preis nahm den erwarteten Ausgang, denn nach einem Rennen an der Seite von Pilotin Contessa, machte die blacktype erprobte Sharoka des Gestüts Röttgen unter Martin Seidl in der Geraden ernst, sprang sofort von den Gegnern weg und markierte einen überlegenen Sieg für Trainer Markus Klug. Open Sea aus dem Stall Salzburg setzte im Einlauf sehr gefällig nach und holte sich das zweite Geld vor Contessa, die den beiden höher eingeschätzten Stuten den Vortritt lassen musste.

Ein gelungenes Warm up für das Finale des Bayerischen Amateur-Championats feierte Kevin Woodburn mit All About Me im Preis der bayerischen Spielbanken. Nach einem Rennen im Mittelfeld beorderte der 62-jährige die Stute aus dem Stall von John Hillis mit Erreichen der Geraden nach außen, schloss schnell zur Spitze auf und hatte 250 m vor der Linie den Vorteil auf seiner Seite, den die Vierjährige schließlich mit einer 3/4 Länge gegen die favorisierte Soho und gegen Action Please verteidigen konnte.

Einen Start-Ziel-Sieg von Gallardo gab es im Preis der Lotterie Eurojackpot. Zeitig nach dem Start in Front gezogen entlockte Maxim Pecheur dem von Michael Figge trainierten Dreijährigen immer wieder neue Reserven und konnte so den stark aussehenden Schlussangriff von Leonardi abwehren der sich beachtlich verkaufte. Dahinter endete Indian Soldier auf dem dritten Rang.

Miharu punktet im Speed

Den Preis von Oddset, einen Ausgleich IV über 2.400 m sicherte sich im Top-Speed Miharu mit Vinzenz Schiergen im Sattel. Bei langsamer Pace lag die Stute zunächst im Mittelfeld, schien zu Beginn der Geraden nicht ins Rollen zu kommen, würde von ihrem Reiter dann aber ideal eingesetzt und kam an den Rails so gut in Fahrt, dass keiner ihrer Konkurrenten etwas entgegen zu setzen hatte. Golden Princess die lange für den Sieg in Frage kam musste sich mit dem Ehrenplatz begnügen und konnte Magic Knowles und Always Music auf die weiteren Plätze verweisen.

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