Münchner Sieger am Pfingstrenntag in Riem

Wolfgang Figge und Glanz mit den ersten Treffern auf der Heimatbahn

News | 25.05.2015 – Von den insgesamt fünf in München ansässigen Trainern hatten in dieser Saison erst drei Quartiere Siege auf ihrer Heimatbahn gefeiert. Dies änderte sich am Pfingstrenntag, denn vor mehr als 7.000 Zuschauern und bei bester Stimmung konnten sich nun auch Wolfgang Figge und Werner Glanz in die Siegerlisten eintragen.

Münchner Sieger am Pfingstrenntag in Riem

Wolfgang Figge und Werner Glanz feiern Premierensiege

Einen souveränen Sieg gab es für Attentionadventure der sich mit Tomas Bitala den Sieg im 7. Rennen holte und dabei für den ersten Deutschland-Treffer des Jahres für das Quartier von Wolfgang Figge sorgte. Der Wallach hielt in der Distanz Distant Day und Ourasi leicht auf Distanz und siegte so wie man es von einem 18:10 Favoriten erwartet.

Zum Abschluss der Karte klappte es mit einem Sieg für Werner Glanz.  Stall PIDA’s King Goofi holte sich in einer knappen Entscheidung den Treffer mit Andre Best im Sattel gegen Marius und Bodegas, wobei insbesondere der Zweitplatzierte in den nächsten Wochen zu beachten sein sollte.

Vinzenz Schiergen und Night Melody sichern sich das Highlight

Highlight des Pfingstrenntags war das Gärtnerplatz-Rennen, eine Prüfung für dreijährige, sieglose Pferde.
Erst 17 Jahre alt ist Vinzenz Schiergen, der dennoch bereits über jede Menge Routine verfügt. Der Kölner, Sohn von Top-Trainer Peter Schiergen war im 4. Rennen mit Night Melody auf der Siegerstraße zu sehen. Nach einem Rennen im Fahrwasser von Pat’s Best, attackierte die Stute mit Beginn des Einlaufs, ging schon früh besser und siegte überlegen mit sechs Längen gegen Solange und Patchy. Die Stute mit der prominenten Abstammung hat noch eine Startberechtigung im Preis der Diana und kann durchaus für das in Deutschland wichtigste Stutenrennen für Dreijährige in Frage kommen. Immerhin geht es in dieser Traditionsprüfung um Gruppe 1-Lorbeer und Rennpreis in Höhe von 500.000 EUR.

Zwei Siege für Gerald Geisler

Sein Heil in der Flucht suchte zum Auftakt des Renntags Alta Monte, der mit Lena Maria Mattes schnell an der Spitze zu sehen war. Bis zum Beginn des Einlaufs vergrößerte der Wallach bis zu Beginn des Einlaufs seinen Vorsprung auf hochüberlegene 21 Längen. Dahinter tobte der Kampf um den Ehrenplatz zwischen Amazing Dragon und Go Go Queen, wobei erstgenannter im Ziel einen knappen Vorteil erkämpfen konnte.

Einen zweiten Treffer nach Iffezheim entführte Gerald Geisler als Trainer durch den Sieg von Nice Danon. Dieser setzte sich in einem spannenden Finish gegen Winoso durch. Geritten wurde Nice Danon von Geislers Lebensgefährtin Eva-Maria Zwingelstein. Den dritten Rang sicherte sich dahinter Air Attack, der in der entscheidenden Phase nicht mehr ganz mithalten konnte.

Senior Valdez kann immer noch gewinnen

Elf Jahre ist für ein Galopprennpferd ein vorgerücktes Alter und zumeist sind Pferde in diesem Alter schon lange nicht mehr am Start. Anders liegt dies bei Valdez, der mit 11 Jahren noch immer frisch und fit ist. Dass man als „Oldie“ auch noch Rennen gewinnen kann, konnte man im 2. Rennen sehen.  Nach einem Rennen im Mittelfeld packte der Wallach im Einlauf mächtig an und hatte in der entscheidenden Phase die besten Reserven. An Palm Danon und Nasijah vorbei, die lange Zeit für die Fahrt an der Spitze sorgten, siegte der Wallach sicher und wurde so zum ältesten Sieger des Renntags.

Steffi Hofer siegt mit Sign Your Name

Schnell ging es im Pfingst-Handicap zur Sache. Über 1.200 übernahm nach dem Start der stark gewettete Ach Was das Kommando und führte bis zu Beginn des Einlaufs. Dann geriet der Pilot allerdings schnell unter Druck, Bondi und Donna Sophie gingen sofort besser. Bondi verfügte in der Distanz über die besten Reserven und siegte mit drei Längen leicht gegen Donna Sophia, und Best Dreaming die sich am müden Ach Was den dritten Rang sichern konnte.

Für die Niederlage mit Ach Was entschädigte sich Steffi Hofer kurze Zeit später.
Im 6. Rennen ritt die Krefelderin Sign your Name zum verdienten Erfolg. Die Stute wurde von ihrem Vater Mario gezüchtet, der die Areion-Tochter auch trainiert und zudem auch Besitzer der Dreijährigen ist. Nach einem Rennen im Mittelfeld, verbesserte sich die Stute Mitte des Einlaufs bis an die Spitze und fing den führenden Berwick aus dem Stall von Jutta Mayer noch sicher ab. Den dritten Rang belegte dahinter Nantiago, womit einmal mehr ein Pferd aus dem Stall Geisler im Endkampf zu finden war.

Hier geht es zu den Ergebnissen des Renntags