Lignon’s Hero gegen 231 PS – Duell Pferd vs. Auto

Sportlicher Kleinwagen von Audi trifft speedigen Galopper

News | 21.05.2014 – Es ist ein Wettkampf den es in dieser Form schon häufiger gegeben hat, der jedoch niemals seine Faszination verliert. Pferd gegen Auto, Lebewesen gegen Maschine.
In München-Riem fand dieser Wettkampf um den besten Speed nun erneut statt.

Lignon’s Hero gegen 231 PS – Duell Pferd vs. Auto

Die Gegner:
Lignon’s Hero ein in Brasilien gezogener neunjähriger Hengst der in seiner Karriere sieben Rennen gewinnen konnte und vor allem über längere Distanzen besonders stark ist, geht mit Katarina Irmer in das ungleiche Duell. Die 25- jährige Reiterin hat in ihrer Karriere bereits 33 Treffer verbucht, reitet couragiert und gibt sich vor der Auseinandersetzung optimistisch, sagt dass Pferde unheimlich schnell beschleunigen und ihr Partner deshalb gute Chancen haben sollte.

Auf der anderen Seite steht ein nagelneuer S1 Sportback, neues Mitglied der Audi Modellpalette, der es auf stolze 231 PS bringt und dessen vier Auspuffrohre für einen satten Sound sorgen. Ein kleiner kompakter ganz groß!

Die Regeln…
...sind schnell erklärt. Der Start erfolgt vor der 400 m langen Kurve, Lignon’s Hero darf einen fliegenden Start hinlegen, am Ziel wird die Zeit gemessen.

Das Duell:
Mit mächtigem Schwung legt Lignon’s Hero los, galoppiert an den roten Flitzer heran und ehe der beschleunigen kann liegt der Hengst auch schon knappe 50 m vor dem Auto. In der Kurve driftet der Audi enorm, macht so nur minimal Boden gut und so hat der Galopper als es auf die Zielgerade geht noch einen Vorteil, den er dann aber zusehends einbüßt. Im dritten Gang und maximaler Drehzahl rast der S1 auf die Ziellinie zu und schnappt sich seinen Kontrahenten auf den letzten Metern. In 25,2 Sekunden war das 400 m Duell beendet, welches der Audi S1 Sportback mit knappen zwei Längen Vorsprung für sich entscheiden konnte

Katarina Irmer ist dennoch zufrieden mit dem Laufen ihres Hengstes und zieht als Fazit, dass man gegen einen 231 PS-Kontrahenten schon mal verlieren kann.

Bildquelle: Münchener Rennverein